Presse

Kieler Nachtrichten - 04.09.2017
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Kiel.  Die international und in vielen musikalischen Unternehmungen äußerst präsente Soul-Granate Terri Green (auch bekannt als Terri B) lieferte mit ihrer famosen Band beim Duckstein Festival am Bootshafen einen grandiosen Auftritt.

Das Programm

Natürlich klingt Otis Reddings unsterblicher Soul-Klassiker Sitting On The Dock Of The Bay am Bootshafen bei bestem Spätsommerwetter besonders gut. Aber auch die anderen Songs, die The Terri Green Projekt mit an die Förde gebracht hatten, waren ein Traum für alle Freunde des klassischen wie modernen Souls und des Funks. Nicht zuletzt weil durchaus hörenswerte Neuinterpretationen den vielen gereiften Vinyl-Schönheiten wie unter anderen Michael Jacksons Rock With You, Stevie Wonders Superstition oder Kiss von Prince einen anderen, neuen Glanz verliehen. Zudem adelten tolle Eigenkompositionen von Terri Green (Stairway To Nowhere) oder die traumschöne Ballade von Singer/Songwriter und „Special Guest“, Jason Anousheh, Du Bist ein Lied diesen großartigen Abend. Die Pause allerdings war konzert-dramaturgisch mit einer Stunde deutlich zu lang.

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Siegerland-Kurier - 7.8.2017

Soul-Klänge zum Finale: Konzert von "The Terri Green Project" beschloss Tennisturnier des TC Wilgersdorf

Wilgersdorf. Ein ganz besonders Schmankerl hatten sich die Organisatoren des Tennisclubs Wilgersdorf als krönenden Abschluss für die achte Auflage ihres Leistungsklasses-Turniers, den markenbaumarkt24-Cup, ausgedacht.

Zwei Vorstandsmitglieder des Vereins hatten sich auf einer Kreuzfahrt mit den Mitgliedern der Hamburger Soul-Band „The Terri Green Project“ angefreundet und so entstand die Idee, die Musiker nach Wilgersdorf zu lotsen. Gerade zurückgekehrt aus New York City, heizte die in Washington DC aufgewachsene Sängerin und Songwriterin Terri B! Green (alias Terri Bjerre) den rund 300 Gästen mit Songs wie „Give me One more Chance“, „Everything I do“ (Terri Green Originals), „On the Radio“ (Donna Summer) „Happy“ (Pharrell Williams), „Treasure“ (Bruno Mars), „Get Down on It“ (Kool & the Gang) und „Valerie“ (Amy Winehouse) mächtig ein.

In kompletter Besetzung ist das „The Terri Green Project“ mit sieben Musikern vertreten, in Wilgersdorf standen neben der Leadsängerin der Musical Director, Saxophonist und Keyboarder Toddi Reed (alias Torsten Abrolat), Sänger Gerald G! (Gerald Oppong) und DJ Lincoln XL (Sayon) auf der Bühne.

Jung wie Alt unter den fast 300 Gästen an der Neuen Hoffnung wurden schnell in den Bann von Terri B! Greens kraftvoller, warmer und zugleich seidiger Soulstimme gezogen. Klar, dass dann schnell die Tanzbeine vor dem Clubheim kräftig in Wallung gerieten. Begeistert von der tollen Atmosphäre, mischte sich Terri B! Green, die als Sängerin der Gruppe 2 Eivissa mit dem Titel „Oh la la la“ bereits auf Platz eins der spanischen Charts (1997) landete, bei ihrer Konzertpremiere im Siegerland mit dem Mikro unter das bestens gelaunte Partyvolk. Terri B! Green hat als Songwriterin sogar Gold- und Platinstatus unter anderem mit Titeln für Chris Norman (Smokie), Sarah Connor, Alexander Klaws, DJ Antoine und Lutricia Mcneal erlangt. Bei ihren Touren durch die ganze Welt teilte sie die Bühne zum Beispiel mit David Guetta, Tiesto und DJ Antoine. „The Terri Green Project“ wurde 2006 unter dem Geburtsnamen ihrer Mutter (Green) in Hamburg gegründet. Die Band verbindet die Soulmusik der vergangenen Jahrzehnte mit dem Hitsound von heute. In den nächsten Monaten möchte Terri B! Green intensiv an ihrem neuen Album weiterarbeiten, das Anfang 2018 auf den Markt kommen soll. DJ Lincoln XL sorgte nach dem glanzvollen Auftritt von Terri B! Green dafür, dass die Siegerländer Tennis- und Musikfreunde zu den Klängen zahlreicher Pop, Rock- und Dance-Klassiker noch bis tief in die Nacht ausgelassen weiterfeierten.

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Kieler Nachrichten
15. Duckstein Festival Kiel - Gelungener Auftakt

Von Manuel Weber | 17.08.2014 16:00 Uhr

So richtig strahlen tun die Songs erst, wenn Terri Green sich ihrer annimmt.

Kiel. Warme Grußworte vom Oberbürgermeister Ulf Kämpfer, dem Festivalleiter Thorsten Weis und Ansagemann Mick M. aus vollen Humpen zuprosten; von der Spätabendsonne überstrahlte weiße Pagodenzelte, von wo es aus den Töpfen nach der großen weiten Welt zwischen Kochbanane und Flammkuchen duftet; und überall entspannte Gäste, die sich, in Kleinkunst, Musik, Smartphones, Gespräche oder Gedanken vertieft, wie bunte Farbtüpfelchen über das Festivalgelände an der Hörn-Querseite der Kai City verteilen.

All das Vertraute schließt sogar Wiederholungen im Band-Line-Up mit ein, wie beim Terri Green Project, das vor fünf Jahren an gleicher Stelle ein denkwürdiges, gewitterdurchrütteltes Glanzlicht setzen konnte und sich auch zum Festivalauftakt am Freitag als Gute-Laune-Versicherung erwies. An der Seite von Mikel Allen (Bass, Gesang), Torsten Abrolat alias Toddi Reed (Saxophon, Keyboards) Heinz Lichius (Schlagzeug), Guido Bugenstock (Gitarre) und Art Brauer (Keyboards), sowie den beiden Sängern Gerald G. und Jason Anousheh zelebriert Terri Green ihren eleganten, ebenso party- wie entspannungstauglichen „Luxury Soul“. Ein Soul, der angelehnt ist an den einstmaligen State-of-The- Pop-Art und heute samtweich-nostalgischen Retrosound von Barry White und seinem Love Unlimited Orchestra, an die Motown-Ära der 60er Jahre und deren Bands wie The Supremes, genauso aber an den New-Soul der frühen 90er mit Künstlerinnen wie Lisa Stansfield.

Vor allem die eigenen Feel-Good-Songs, vornehmlich vom Debütalbum A Soul Dedication aus dem Jahr 2008 wie Tell Me What You Want, Give Me One More Chance, Everything I Do, On the Radio oder die im September erscheinende Single Stairway to Nowhere zeigen eindrucksvoll, wie sehr die in Hamburg lebendende US-amerikanische Sängerin den Soul der „good old days“ verinnerlicht hat. Das sind Songs mit bemerkenswertem Hitpotential, deren Eingängigkeit der von Genre-Klassikern wie George Bensons Turn Your Love Around oder Happy von Pharrell Williams in wenig nachsteht.

Terri Green, die als Songschreiberin unter anderem für Lutricia McNeal, Chris Norman und Sarah Connor Erfolge feierte, darunter auch einige europäische Nr.1-Hits, überzeugt dabei in jeder Lage mit einer samtigen, leicht heiser aufgerauten, dabei immer zupackenden Stimme. Auch wenn ihr mit Gerald G. und Jason Anousheh zwei exzellente Sänger zur Seite stehen, so richtig strahlen tun die Songs erst, wenn Terri Green sich ihrer annimmt.

Apropos strahlen: das tun am Ende nicht nur die Zuschauer, sondern auch der Abendhimmel über der Wasserbühne, einem schicken Jubiläumsfeuerwerk sei es gedankt. Genau so sieht ein gelungener Auftakt aus.